Das Werk „Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel“ (1914) von Hans Hilmer ist ein faszinierender, wenn auch heute eher randständiger Beitrag zur Sprachwissenschaft. Hilmer vertrat die These, dass ein Großteil unseres Wortschatzes nicht durch abstrakte Konvention, sondern durch die Nachahmung von Naturklängen entstanden ist – die sogenannte Onomatopoesie (Lautmalerei). Hier sind markante Beispiele und Ansätze aus seinem Denken, um zu verdeutlichen,…