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"L'avenir est donc à la philophonie." Erik Satie

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Zitat: Triebfedern des Herzens: Das Gehör als edelster Sinn

Posted on April 2, 2026April 2, 2026 by admin

Die Natur hat eine ganz unmittelbare Verbindung zwischen dem Gehör und dem Herzen gestiftet; jede Leidenschaft kündiget sich durch eigene Töne an, und eben diese Töne erweken in dem Herzen dessen, der sie vernihmt, die leidenschaftliche Empfindung, aus welcher sie entstanden sind. Aber das Gehör kann durch unharmonische Töne so sehr wiedrig angegriffen werden, daß…

Hilmer: Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel (1914)

Posted on April 2, 2026 by admin

Das Werk „Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel“ (1914) von Hans Hilmer ist ein faszinierender, wenn auch heute eher randständiger Beitrag zur Sprachwissenschaft. Hilmer vertrat die These, dass ein Großteil unseres Wortschatzes nicht durch abstrakte Konvention, sondern durch die Nachahmung von Naturklängen entstanden ist – die sogenannte Onomatopoesie (Lautmalerei). Hier sind markante Beispiele und Ansätze aus seinem Denken, um zu verdeutlichen,…

Walt Whitman: Song of myself

Posted on April 2, 2026 by admin

Now I will do nothing but listen,To accrue what I hear into this song, to let sounds contribute towardit.I hear bravuras of birds, bustle of growing wheat, gossip of flames,clack of sticks cooking my meals,I hear the sound I love, the sound of the human voice,I hear all sounds running together, combined, fused or following,Sounds…

Horchen an einer Quelle

Posted on April 2, 2026April 2, 2026 by admin

„Anfangs, als ich hinkam, war meine innere Energie noch oberflächlich und meinGeist unruhig, so dass das Ohr noch gar nicht in die Quelle einzudringen vermochte.Das Rauschen der Blätter in den Bäumen und das Vogelgezwitscher im Tal,all das mischte sich noch störend darunter. Gegen Sonnenuntergang aber ließ ichmich dort zur Ruhe nieder, wandte Schauen und Horchen nach innen, bis in mir…

Konzept „Musik hörend verstehen“

Posted on April 2, 2026April 2, 2026 by admin

2017 habe ich dieses Konzept entworfen, das ich seither immer wieder in Kursen erprobe. Ich stelle es hier in seiner ursprünglichen Form ein, auch wenn es sich mittlerweile teilweise verändert/erweitert hat.  MUSIK HÖREND VERSTEHEN  EIN KONZEPT  Der gängige Weg, ein Verständnis für Musik zu entwickeln, führt in der Regel auch heute noch über den akademisch…

Über meine Kompositionen

Posted on Februar 25, 2026 by admin

In meiner kompositorischen Arbeit verstehe ich Musik nicht als ein bloßes Arrangement von Tönen, sondern als ein energetisches System, das den universellen Gesetzmäßigkeiten der Transformation folgt. Mein theoretischer Ansatz wurzelt tief in der chinesischen Naturphilosophie, insbesondere im Modell der Wandlungsphasen, den Wu Xing. Dabei ist es mir ein zentrales Anliegen, mich von jeglichem „Orientalismus“ oder…

Musik als Werden und Vergehen

Posted on September 17, 2025 by admin

Wenn ich mir die Frage stelle, warum ich mich für Musik als Beruf entschieden habe, kann ich diese nicht wirklich beantworten. Was ausschlaggebend war, der entscheidende Moment, ob es die Faszination am Klang selber oder das Gefühl beim Klavierspiel war, kann ich kaum im Rückblick verlässlich sagen. Besser beantworten kann ich die Frage, warum ich…

Klänge, für die es Wörter geben müsste

Posted on September 29, 2024September 29, 2024 by admin

Dem großartigen Douglas Adams verdanken wir nicht nur „Per Anhalter durch die Galaxis“ und den jährlich stattfindenden Handtuch-Tag. Er machte sich zusammen mit John Lloyd auch Gedanken darüber, für welche Dinge es keine Namen gibt, aber geben sollte. Das Ergebnis war das Buch „The Meaning of Liff“, bzw. die später erweiterte Version „The Deeper Meaning…

Liä Dsi (Liezi): Musikverständnis

Posted on September 29, 2024September 29, 2024 by admin

Be Ya war ein guter Zitherspieler. Dschung Dsï Ki war ein guter Zuhörer. Wenn Be Ya die Zither schlug und die Ersteigung eines hohen Berges im Sinne hatte, so sprach Dschung Dsï Ki: »Wundervoll, so steil und kühn, wie der Große Berg!« Hatte er fließendes Wasser im Sinne, so sprach Dschung Dsï Ki: »Vortrefflich, so…

Nietzsche: Das Ohr als Organ der Furcht

Posted on September 28, 2024September 29, 2024 by admin

[1174] Nacht und Musik. – Das Ohr, das Organ der Furcht, hat sich nur in der Nacht und in der Halbnacht dunkler Wälder und Höhlen so reich entwickeln können, wie es sich entwickelt hat, gemäß der Lebensweise[1174] des furchtsamen, das heißt des allerlängsten menschlichen Zeitalters, welches es gegeben hat: im Hellen ist das Ohr weniger nötig. Daher…

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