Das Werk „Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel“ (1914) von Hans Hilmer ist ein faszinierender, wenn auch heute eher randständiger Beitrag zur Sprachwissenschaft. Hilmer vertrat die These, dass ein Großteil unseres Wortschatzes nicht durch abstrakte Konvention, sondern durch die Nachahmung von Naturklängen entstanden ist – die sogenannte Onomatopoesie (Lautmalerei). Hier sind markante Beispiele und Ansätze aus seinem Denken, um zu verdeutlichen,…
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Über meine Kompositionen
In meiner kompositorischen Arbeit verstehe ich Musik nicht als ein bloßes Arrangement von Tönen, sondern als ein energetisches System, das den universellen Gesetzmäßigkeiten der Transformation folgt. Mein theoretischer Ansatz wurzelt tief in der chinesischen Naturphilosophie, insbesondere im Modell der Wandlungsphasen, den Wu Xing. Dabei ist es mir ein zentrales Anliegen, mich von jeglichem „Orientalismus“ oder…
Musik als Werden und Vergehen
Wenn ich mir die Frage stelle, warum ich mich für Musik als Beruf entschieden habe, kann ich diese nicht wirklich beantworten. Was ausschlaggebend war, der entscheidende Moment, ob es die Faszination am Klang selber oder das Gefühl beim Klavierspiel war, kann ich kaum im Rückblick verlässlich sagen. Besser beantworten kann ich die Frage, warum ich…