Der Artikel mit dem Titel „You Can Talk to Plants. Maybe You Should Listen.“ (erschienen am 11. Juni 2019 in der New York Times) befasst sich mit der akustischen Welt der Pflanzen und einer entsprechenden Kunstinstallation im Brooklyn Botanic Garden. Link zum Artikel: https://www.nytimes.com/2019/06/11/science/plant-sounds-brooklyn-botanic-garden.html Musikalische Botanik bei John Cage John Cage nutzte in seinen Werken Child of Tree (1975) und Branches (1976)…
Schlagwort: Geräusche
Studie: Sounds emitted by plants under stress
Ein Artikel des New York Times-Wissenschaftsressorts „Trilobites“ beschreibt eine Studie von Biologen der Universität Tel Aviv. Die wichtigsten Erkenntnisse sind: Die Originalstudie Die im Artikel erwähnte Studie wurde am 30. März 2023 im Fachmagazin Cell veröffentlicht.
Insect Bioacoustics – Gerald S. Pollack
Der Artikel „Insect Bioacoustics“ von Gerald S. Pollack beschreibt, wie Insekten trotz ihrer geringen Körpergröße komplexe akustische Herausforderungen meistern, um zu kommunizieren, Feinde zu erkennen oder Wirte zu lokalisieren. Da Insekten klein sind, ist ihre Fähigkeit, Schall effizient abzustrahlen und zu empfangen, physikalisch begrenzt. Warum Insekten hören Insekten nutzen Schall für drei primäre Zwecke: Strategien zur…
Blüten als Ohren: Schnellere Nektarproduktion durch Bestäuber-Geräusche
Eine Studie von Veits et al. (2019) untersucht, ob Pflanzen auf die Geräusche ihrer Bestäuber reagieren können. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte: Die zentrale Entdeckung Die Forscher konnten nachweisen, dass die Blüten der Gestreiften Nachtkerze (Oenothera drummondii) innerhalb von nur drei Minuten die Zuckerzentration in ihrem Nektar erhöhen, wenn sie den Schall von fliegenden Bienen oder ähnliche synthetische…
Drei Haiku
1. Matsuo Bashō Original: 古池や蛙飛び込む水の音 2. Uejima Onitsura Original: 静かさや岩にしみ入る蝉の声 3. Yosa Buson Original: 釣鐘にとまりて眠る胡蝶かな
Zitat: Triebfedern des Herzens: Das Gehör als edelster Sinn
Die Natur hat eine ganz unmittelbare Verbindung zwischen dem Gehör und dem Herzen gestiftet; jede Leidenschaft kündiget sich durch eigene Töne an, und eben diese Töne erweken in dem Herzen dessen, der sie vernihmt, die leidenschaftliche Empfindung, aus welcher sie entstanden sind. Aber das Gehör kann durch unharmonische Töne so sehr wiedrig angegriffen werden, daß…
Hilmer: Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel (1914)
Das Werk „Schallnachahmung, Wortschöpfung und Bedeutungswandel“ (1914) von Hans Hilmer ist ein faszinierender, wenn auch heute eher randständiger Beitrag zur Sprachwissenschaft. Hilmer vertrat die These, dass ein Großteil unseres Wortschatzes nicht durch abstrakte Konvention, sondern durch die Nachahmung von Naturklängen entstanden ist – die sogenannte Onomatopoesie (Lautmalerei). Hier sind markante Beispiele und Ansätze aus seinem Denken, um zu verdeutlichen,…
Walt Whitman: Song of myself
Now I will do nothing but listen,To accrue what I hear into this song, to let sounds contribute towardit.I hear bravuras of birds, bustle of growing wheat, gossip of flames,clack of sticks cooking my meals,I hear the sound I love, the sound of the human voice,I hear all sounds running together, combined, fused or following,Sounds…
Klänge, für die es Wörter geben müsste
Dem großartigen Douglas Adams verdanken wir nicht nur „Per Anhalter durch die Galaxis“ und den jährlich stattfindenden Handtuch-Tag. Er machte sich zusammen mit John Lloyd auch Gedanken darüber, für welche Dinge es keine Namen gibt, aber geben sollte. Das Ergebnis war das Buch „The Meaning of Liff“, bzw. die später erweiterte Version „The Deeper Meaning…